Autor: starke Orte

Ausstellung KALT UND WARM

Die Wanderausstellung KALT UND WARM zeigt eine Auswahl an Best-Practice-Projekten für Baukultur im Tourismus in ausgewählten Seen- und Thermenregionen in Österreich, Slowenien und Italien. Dabei werden rund 35 herausragende Tourismusbauten rund ums Wasser vorgestellt, darunter Hotels, Thermen, touristische Einrichtungen, Kulturbauten und öffentliche Plätze. KALT steht dabei für Regionen mit Seewasser, WARM für solche mit Thermalwasser.Neu errichtete Leitbetriebe mit architektonischem Anspruch werden ebenso präsentiert wie qualitätsvolle Umbauten bestehender größerer und kleinerer Betriebe. Die Gestaltung in sensiblen Uferzonen ist ebenso Thema wie der bauliche Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Die Ausstellung KALT UND WARM tourte von 2012 bis 2014 durch die Seen- und Thermenregionen im Alpen- Adria-Raum und wurde in Veranstaltungszentren, Architekturhäusern oder auch in Tourismusbrachen in Kärnten, aber auch Slowenien und Südtirol gezeigt, mehr Infos unter www.kalt-warm.org Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch. Sie bildet den Rahmen und ist Motivator für Gemeinde- und Tourismusverantwortliche, selbst gute Projekte erkennen und umsetzen zu wollen. Ziel ist es die besuchten Gemeinden auf den Wert der vorhandenen Qualitätsprojekte aufmerksam zu machen und zu ermutigen, Baukultur weiterhin umzusetzen. …

Kalt und warm

Die beiden Architektinnen Gordana Brandner-Gruber und Astrid Meyer-Hainisch stellen in ihrer Initiative KALT UND WARM Baukultur im Tourismus im Alpen-Adria Raum vor und beschreiben deren Mehrwert für Seen- und Thermenregionen. Baukultur in Seen- und Thermenregionen im Alpen-Adria Raum Die vorliegende Publikation ist das Ergebnis des mehrjährigen Vermittlungsprojektes und begleitet die gleichnamige Wanderausstellung. Beispielgebende Regionen und Tourismusbauten rund ums Wasser werden präsentiert, alle bisherigen Veranstaltungen dokumentiert und die Hintergründe der Thematik anhand von Fachbeiträgen und Interviews beleuchtet. Das Buch zeigt nicht nur nachhaltige Architektur im touristischen Kontext, sondern beleuchtet auch ihre Entstehungsprozesse. KALT UND WARM Baukultur in Seen- und Thermenregionen im Alpen-Adria Raum Hrsg.: Gordana Brandner-Gruber und Astrid Meyer-Hainisch 160 Seiten, 131 farbige und s/w Abb. Eigenverlag Oktober 2011 ISBN 978-3-200-02792-3 21,90 Euro (A) zzgl. Versandkosten, zu bestellen unter mail@kalt-warm.org

Aus alt wird neu

Ein großes Haus mit Büro aus dem Jahr 1979 in der Gemeinde Moosburg war in die Jahre gekommen. Es hatte auch zu viele kleine Zimmer für die neuen Besitzer. Außen wurde es belassen, innen komplett neu zu einem zeitgemässen Lebensraum umgestaltet. Mehrere Wände wurden entfernt, um großzügige Räume zu erhalten. So sind nun drei Räume im Erdgeschoss zu einem Koch-Ess-Wohnbereich zusammengefasst, der von Morgens bis Abends von der Sonne beschienen wird. Der Windfang ist nun transparent aus Glas und zwei kleine Bäder sind ein Familien-Wellnessbad geworden. Die alten Holzfußböden wurden abgeschliffen und geölt, wo es möglich war, und sonst mit einem neuen Fußboden aus dem Recyclingmaterial Plywood ergänzt. Aus diesem Material ist auch die neue Küche mit dem freistehenden Küchenpult oder die Schrankwand im Eingangsbereich passgenau gefertigt. Ein großer Esstisch aus Eiche, eine lange bequeme Ledersitzbank und ein mit Lärchenholz eingerahmtes großes Fenster sind die zentralen Wohnelemente. Einige Ausstattungsgegenstände des alten Hauses wurden belassen, so ein großer Kachelofen im Wohnraum oder ein Schmiedeeisengeländer, das in den oberen Stock führt. Im ersten Stock ist nun ein …

Grenzenloses Kulturerlebnis

Der Österreichische Baukulturreport 2011 nennt als eines von drei Schwerpunktthemen die thermische Sanierung unseres Gebäudebestandes aus ganzheitlicher Perspektive. Sanierung bedeutet eine grundsätzliche Neurausrichtung und geht weit über Fassadendämmung hinaus. Dies gilt besonders für kulturhistorisch und architektonisch interessante Gebäude, von denen die wertvollsten unter Denkmalschutz stehen. Noch vor der Veröffentlichung des Baukulturreports nahm sich das INTERREG-Projekt „Grenzenloses Kulturerlebnis“ (CULTH:EX CAR-GOR) Slowenien-Kärnten dieses wichtigen Themas der Gebäuderevitalisierung an. Als grenzüberschreitendes Programm INTERREG IV A zwischen Slowenien und Österreich angelegt, stand die Neu- und Umnutzung von „Baukulturellem Erbe“ dieser beiden Länder im Fokus der Auseinandersetzung. Langfristige Ziele im Projekt waren die Entwicklung von nachhaltigen Strategien zur Verbesserung der Beziehung der Eigentümer des Baukulturerbes zu ihrem eigenen Erbe und Eigentum sowie die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung und Nutzung des Kulturerbes im Allgemeinen. Die dafür realisierten Tätigkeiten umfassten ein breites Spektrum – angefangen von Trainingsprogrammen für Fachleute über Beratungsprogramme für Eigentümer, Aufbau eines Expertenpools und die Durchführung von Revitalisierungskonzepten bis zum Publizieren eines Benutzerhandbuchs. Projektträger: Amt der Kärntner Landesregierung – Abteilung 3 Landesentwicklung und Gemeinden, in Kooperation mit BSC Kranj, …

Crossover Architektur und Mode

Architektur und Mode gehören zu den Kreativkulturen, die raumbildend jede auf ihre Weise Corporate Identities produzieren. Eine verstärkte Vernetzung der beiden Bereiche wird angestrebt. In der Modeschule Hetzendorf Wien bildeten sich PädagogInnen in einem zweitägigen Workshop weiter, wie persönliche starke Orte in starke Modeentwürfe transferiert werden können. Starke Orte werden zu starken Modeentwürfen Es geht um die Besonderheit von Orten und Modeentwürfen, um ihr Flair, Charisma, vor allem aber um Inspiration. Am Ausgang standen die Fragen: „Welche Orte empfinde ich als stark, wo fühle ich mich besonders wohl, kreativ oder angeregt und welche Eigenschaften haben diese Orte, Plätze oder Räume?“ Die TeilnehmerInnen wählten ihre starken (Lieblings-)Orte der Kindheit, beschrieben deren Besonderheit und überlegten aktuelle Orte. Dabei wurden deren räumliche und emotionale Eigenschaften formuliert und die Wahrnehmung geschult. Die konzeptionellen Erkenntnisse der starken Orte wurden in starke Modeentwürfe umgesetzt. Architektur und Mode sind beide von gesellschaftlichen Entwicklungen und ihren Parametern beeinflusst, wie von Geschichte, Sozialem, Ökonomie oder Ökologie. Dennoch weisen sie unterschiedliche Geschwindigkeiten auf. Der Begriff „starke Orte“ versteht sich in diesem Zusammenhang als Denkvariable für …

beGREIFbare Steinhofgründe Wien

Die Plandarstellung der Flächenwidmung hat für Laien nur einen äußerst beschränkten Informationswert. Mit der Erstellung dieses Planspiels soll dem Wunsch nachgekommen werden, allen interessierten und betroffenen Menschen im Bezirk die räumliche Wirkung der geplanten Umwidmung einfach und begreifbar zu machen. Dazu wurde ein anschauliches und vor allem beGREIFbares Modell entwickelt. beGREIFbare Flächenwidmung Steinhofgründe in Wien Unterschiedliche Holzklötzchen zeigen das durch die Widmung machbare Bauvolumen, die samtenen Flächen symbolisieren Landschaftsschutzgebiete, etc. Im Spieleinsatz: am 7. (Pressekonferenz), am 8., 14. und 21.07.2006 vor Ort, am 27.09.2006 im Heurigen „Zum Binder“, laufendes Projekt. Kooperationpartnerin: DI Christa Schmid, Landschaftsplanerin Im Auftrag der Grünen / Grüner Klub im Rathaus (GR DI Sabine Gretner)

XE:GN – Orte für die Gemeinschaft

XE:GN interessiert sich für Räume, die unser Leben lebenswert machen. Dort, wo Menschen zusammenkommen – zum Feiern, Musizieren, Verabschieden oder Sich-Austauschen –, diese Orte für die Gemeinschaft sind Thema der Sondernummer von „lebensräume“. Gemeinden sind, wie der Name schon sagt, für unser „Gemein“-Wesen da. XE:GN hat Gemeinden besucht und stellt ihre Orte, Plätze und Bauten für die Gemeinschaft vor. Preisgekrönte Planungsprojekte, gelungene Bauten und deren positive Auswirkungen auf die Gemeinschaft sind Inhalte der Reportagen. Baukultur. Ganz wichtig sind die Menschen und Initiativen dahinter, die solche Projekte entwickeln, tragen und nutzen. In Artikeln und Interviews werden Fachleute und Initiativen vorgestellt, die sich um die Baukultur des Landes Kärnten annehmen. Der immer wieder vorkommende Name „XE:GN“ leitet sich vom Kärntner Dialektausdruck „g`segn“ (schon gesehen) ab. Magazin „lebensräume.kärnten.extra“ Chefredaktion für das Baukulturmagazin, erschienen als Sondernummer der „lebensräume“ im August 2005. Ein Projekt von „Neues Bauen in den Alpen“ EU-kofinanziert als INTERREG-III-A-Projekt Österreich/Italien. Projektträger: Haus der Architektur Kärnten/ Napoleonstadel Projektpartner & Herausgeber: Amt der Kärntner Landesregierung, Abteilung 20 – Landesplanung Kärnten (Hg.), August 2005 www.ktn.gv.at/eupgst

Architektur : Consulting

Beratung gilt seit jeher als Kompetenz der Architektur und Ingenieurdisziplinen. Zunehmend gestalten professionelle Bauherren-Consultants den Dialog mit Auftraggebern. Die vorliegende Publikation zeigt Möglichkeiten auf, neue Schnittstellen zu besetzen. Wie Consulting in der Praxis wahrgenommen werden kann, welche Qualifikationen wichtig sind und worin die Chancen dieses „neuen alten“ Aufgabengebietes liegen, wird in diesem Buch vorgestellt. Mit Beiträgen von: Harald Allabauer, Dirk Baecker, Caroline Bos/UN Studio, Hermann Eisenköck, Dietmar Feichtinger, Gunter Henn, Kari Jormakka, Gerhard Lindner, Ruedi Stauffer, Martin Pongratz, Riklef Rambow, Wolf-Dietrich Ziesel, u. a. Kompetenzen, Synergien, Schnittstellen Das Buch versteht sich als ein Ergebnis des Forschungsprojektes „architektur : consulting. Ein neues Berufsfeld in der Architektur.“ Eine Kooperation von ORTE Architekturnetzwerk NÖ und a-theory, dem Lehrstuhl für Architekturtheorie der TU Wien entstanden. ‚architektur:consulting’ Kompetenzen, Symbiosen, Schnittstellen Oliver Schürer und Gordana Brandner (Hrsg.) Birkhäuser, Verlag für Architektur, 2004, 191 S., Softcover ISBN: 3-7643-7090-4