{"id":79,"date":"2015-05-26T12:37:02","date_gmt":"2015-05-26T10:37:02","guid":{"rendered":"http:\/\/starkeorte.turbodrives.com\/?page_id=79"},"modified":"2016-03-23T18:29:18","modified_gmt":"2016-03-23T17:29:18","slug":"partizipation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/starke-orte.at\/?page_id=79","title":{"rendered":"Warum es wichtig ist sich an Baukultur zu beteiligen \u2026"},"content":{"rendered":"<p>Die Kultur des Bauens beginnt mit der sorgf\u00e4ltigen Planung und umfasst auch die Qualit\u00e4t des Prozesses. Die Phase von der Kl\u00e4rung der Bauaufgabe bis zur Planungsidee ist von gro\u00dfer Bedeutung, denn hier einmal getroffene Entscheidungen haben weitreichende Folgen \u2013 f\u00fcr die Region, die Kommune und das Gebaute selbst. An dem Prozess teilzuhaben meint den Weg, der zum guten Ergebnis der gebauten Umwelt f\u00fchren soll, mit gestalten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"pull-left\">Baukultur betrifft alle: ArchitektInnen, IngenieurInnen und StadtplanerInnen, BauherrInnen und B\u00fcrgerInnen.<\/p>\n<p>Die Beteiligung der B\u00fcrgerInnen bei Baukulturfragen, der ihren Lebensraum betrifft, gewinnt an Bedeutung. Ob die Bev\u00f6lkerung zunehmend eingebunden wird oder sich selbst\u00e4ndig zu Wort meldet: Die Mitwirkung von B\u00fcrgerInnen bei der Planung ihrer Umwelt setzt ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Planungs- und Bauprozesse als auch Gestaltungsfragen voraus. Die Vermittlung und Sensibilisierung f\u00fcr gestalterische Aspekte als auch f\u00fcr rahmensetzende Einflussfaktoren ist ein wichtiges Anliegen.<\/p>\n<p>Denn Baukultur ist kein nat\u00fcrlicher Konsens, sondern das Ergebnis eines komplexen Aushandlungsprozesses. Dennoch ist es nicht Angelegenheit einiger weniger, sondern jeder Nutzer und jede Nutzerin beeinflusst die gebaute Umwelt und ver\u00e4ndert sie mit, auch wenn sich Motivation und Bewusstsein daf\u00fcr unterscheiden. Deshalb sind transparente Verfahrensabl\u00e4ufe und eine Kommunikationskultur essentiell, die an der Erzeugung von Baukultur teilhaben l\u00e4sst.<\/p>\n<blockquote><p><strong>\u201eJe genauer wir \u00fcber das Gebaute Bescheid wissen und je st\u00e4rker wir selbst an seiner Gestaltung mitgewirkt haben, desto besser entspricht es unseren Bed\u00fcrfnissen, desto st\u00e4rker identifizieren wir uns damit, desto besser gehen wir damit um und desto l\u00e4nger und nachhaltiger besteht es.\u201c<\/strong> Siehe Baukulturbericht 2014\/15 der Bundesstiftung Baukultur (Hg.), Potsdam, Seite 2<\/p>\n<p><strong>\u201eBaukultur betrifft alle: ArchitektInnen, IngenieurInnen und StadtplanerInnen, BauherrInnen und B\u00fcrgerInnen. Die Qualit\u00e4t der Baukultur ist mehr als die Erscheinungsform eines Bauwerkes, sie ergibt sich aus dem Zusammenspiel von dessen Nutzbarkeit, Wirtschaftlichkeit, von seiner Nachhaltigkeit im \u00f6kologischen, sozialen und \u00f6konomischen Sinne sowie aus objektiv nachvollziehbaren Verfahrensabl\u00e4ufen.\u201c<\/strong> Siehe <a href=\"http:\/\/www.baukulturreport.at\" target=\"_blank\">Der \u00d6sterreichische Baukulturreport 2006<\/a>, im Auftrag der \u00d6sterreichischen Bundesregierung<\/p>\n<p><strong>\u201eBaukultur geht alle an, weil die gebaute Umwelt jeden einzelnen B\u00fcrger beeinflusst und ver\u00e4ndert.\u201c<\/strong> Siehe Statusbericht zur Baukultur in Deutschland vom Bundesministerium f\u00fcr Verkehr, Bau- und Wohnungswesen aus dem Jahr 2001<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Kultur des Bauens beginnt mit der sorgf\u00e4ltigen Planung und umfasst auch die Qualit\u00e4t des Prozesses. Die Phase von der Kl\u00e4rung der Bauaufgabe bis zur Planungsidee ist von gro\u00dfer Bedeutung, denn hier einmal getroffene Entscheidungen haben weitreichende Folgen \u2013 f\u00fcr die Region, die Kommune und das Gebaute selbst. An dem Prozess teilzuhaben meint den Weg, der zum guten Ergebnis der gebauten Umwelt f\u00fchren soll, mit gestalten zu k\u00f6nnen. Baukultur betrifft alle: ArchitektInnen, IngenieurInnen und StadtplanerInnen, BauherrInnen und B\u00fcrgerInnen. Die Beteiligung der B\u00fcrgerInnen bei Baukulturfragen, der ihren Lebensraum betrifft, gewinnt an Bedeutung. Ob die Bev\u00f6lkerung zunehmend eingebunden wird oder sich selbst\u00e4ndig zu Wort meldet: Die Mitwirkung von B\u00fcrgerInnen bei der Planung ihrer Umwelt setzt ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Planungs- und Bauprozesse als auch Gestaltungsfragen voraus. Die Vermittlung und Sensibilisierung f\u00fcr gestalterische Aspekte als auch f\u00fcr rahmensetzende Einflussfaktoren ist ein wichtiges Anliegen. Denn Baukultur ist kein nat\u00fcrlicher Konsens, sondern das Ergebnis eines komplexen Aushandlungsprozesses. 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