Jahr: 2016

Das etwas andere Hotel

„Stay open-minded“ war das Motto des Vortrags über magdas Hotel am Wiener Prater, Österreichs erstes Hotel der Caritas. Das soziale Unternehmen heißt Gäste und Flüchtlinge gleichermaßen willkommen und beschäftigt Personen aus 16 Nationen. Magdas Hotel steht für einen ungewöhnlichen Planungs- und Entwicklungsprozess, für prämiertes Upcycling-Design und für betrieblichen Erfolg. Der Vortrag und die anschließende Diskussion fanden am 25. Feber 2016 im Architektur Haus Kärnten statt, zu dem der Verein KALT UND WARM lud, der Baukultur in Seen- und Thermenregionen fördert und alternative Konzept aufzeigt.

Eine Kooperation des Vereins KALT UND WARM mit dem Architektur Haus Kärnten und starke Orte. Gordana Brandner-Gruber konzipierte und moderierte den Abend und schrieb die Dokumentation.

www.magdas-hotel.at
www.kalt-warm.org
www.architektur-kaernten.at

Asylsuchende bauen Radständer

Seit vielen Jahren wohnen AsylwerberInnen in der Marktgemeinde Moosburg in Kärnten. Durch die Flüchtlingsbewegung der letzten Monate und Jahre sind es derzeit rund 60 Personen, das sind 1,2 Prozent der Bevölkerung. Die Integration ist eine Aufgabe, die nur gemeinsam geschafft werden kann. Deshalb engagieren sich schon seit einigen Jahren mehrere Moosburger Bürgerinnen vorbildhaft und ehrenamtlich für Deutschkurse für AsylwerberInnen, die in der Gemeinde wohnen. Ein weiteres Integrationsprojekt ist die Entwicklung von neuen Radständern für den Hauptplatz. Begleitet wird das Projekt von ehrenamtlich tätigen MoosburgerInnen. Damit wollen die AsylwerberInnen ihre Bereitschaft zeigen, sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen. Asylsuchende sind in ihren Quartieren auf das Warten beschränkt. Der Arbeitszugang ist für sie komplex geregelt und sehr eingeschränkt möglich. Kaum jemand kann arbeiten, außer in kleineren Tätigkeiten für Gemeinden. Das bietet auch eine Chance, zumal viele Gemeinden Nachholbedarf in ihrer atmosphärischen Qualität haben. Hier soll es eine gute Kombination geben: Menschen, die Beschäftigung suchen und Gemeinden, die Verbesserungen suchen. Was fehlt ist die gestalterische Qualitätssicherung, dass nicht „gut gemeint und schlecht gemacht“ sondern „gut gemeint und gut …