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Spazier mit mir

Baukultur-Spaziergänge durch die Innenstadt von Klagenfurt. Die Stadt Klagenfurt feiert heuer ihr 500-jähriges Jubiläum. Das Architektur Haus Kärnten lud am Freitag, den 8. Juni 2018 im Rahmen der diesjährigen Architekturtage zu drei Spaziergängen, um ihre Baukultur näher zu erleben. Entwicklung, Organisation: Gordana Brandner-Gruber für das Architektur Haus Kärnten. Innenhöfe und Arkaden: Das südliche Flair erhielt die Klagenfurter Innenstadt von italienischen Baumeistern, die sich für
 die Renaissance-Gebäude und ihre Arkadenhöfe verantwortlich zeichnen. Viele wurden saniert und neuen Nutzungen zugeführt, von denen ausgewählte besucht werden. Architektur – Neues im Alten entdecken: In der Klagenfurter Altstadt finden sich auch vorbildlich geplante Neubauten, Umbauten oder Dachausbauten – von der klassischen Moderne bis zu zeitgenössischen Architektureingriffen.
 Entdecke spannendes Neues im Dialog zum Alten. Spielraum Stadt: Wo und wie haben Kinder früher gespielt? Wo bietet die Stadt heute freien Raum zum Spielen und Toben? Mit dem Verein ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN entdecken Kinder von 6 bis 12 Jahren die Freiräume der Stadt als Spielräume.      

WHY NOT … together

Links:

https://www.kleinezeitung.at/karriere/campus/5465229/FH-Kaernten_Altem-Gewerbe-wird-neues-Leben-eingehaucht
https://www.fh-kaernten.at/startseit/news-details/architektur-studieren-mit-sozialem-schwerpunkt-why-not/https://www.5min.at/201806152964/neues-begegnungszentrum-in-klagenfurt/
https://www.meinbezirk.at/klagenfurt/lokales/im-why-not-entsteht-neuer-begegnungsraum-in-waidmannsdorf-d2741144.html
http://www.plattformzivilgesellschaftkaernten.at/?m=20180626

Workshop „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“

Bei der Zwischenpräsentation des Integrationsleitbildes Kärnten unter dem Titel „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“ am 12. Mai 2016 im Architektur Haus Kärnten waren Fachleute für Raumordnung, Architektur und Integration geladen Feedback und Ideen einzubringen. Vortragende Integrationsleitbild: Nadine Ruthardt, Referat für Flüchtlingswesen und Integration der Kärntner Landesregierung Marika Gruber, wissenschaftliche Begleiterin des Integrationsleitbildes, Studienbereich Wirtschaft & Management der Fachhochschule Kärnten. Gäste: Barbara Frediani-Gasser, Architektin & Vertreterin der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten Marcel Leuschner, Flüchtlingskoordinator Diakonie Kärnten Peter Nigst, Architekt & Studiengangsleiter FH Kärnten Fachbereich Architektur Elias Molitschnig, Architekturschaffender, Gemeinderat Klagenfurt & wissenschaftlicher Mitarbeiter FH Kärnten, Fachbereich Architektur Hartwig Wetschko, Kommunales Bauen, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten Egon Jusner, Rechtliche Raumordnung, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten Moderation: Florian Kerschbaumer, Zentrum für Friedensforschung und Friedenspolitik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Konzeption & Organisation: Gordana Brandner-Gruber Vorschläge u.a.: Wohnbauträger sollten Vorschläge erarbeiten, wie die Wohnquartiere mit alten und jungen, ansässigen und zugezogenen BewohnerInnen durchmischt werden könnten und Integration gefördert werde. Eine Realisierung hätte dann Chancen, wenn die Wohngebäude gelungene, neue Typologien wie Hofhäuser entstehen würden und eine echte Alternative zu …

Das etwas andere Hotel

„Stay open-minded“ war das Motto des Vortrags über magdas Hotel am Wiener Prater, Österreichs erstes Hotel der Caritas. Das soziale Unternehmen heißt Gäste und Flüchtlinge gleichermaßen willkommen und beschäftigt Personen aus 16 Nationen. Magdas Hotel steht für einen ungewöhnlichen Planungs- und Entwicklungsprozess, für prämiertes Upcycling-Design und für betrieblichen Erfolg. Der Vortrag und die anschließende Diskussion fanden am 25. Feber 2016 im Architektur Haus Kärnten statt, zu dem der Verein KALT UND WARM lud, der Baukultur in Seen- und Thermenregionen fördert und alternative Konzept aufzeigt.

Eine Kooperation des Vereins KALT UND WARM mit dem Architektur Haus Kärnten und starke Orte. Gordana Brandner-Gruber konzipierte und moderierte den Abend und schrieb die Dokumentation.

www.magdas-hotel.at
www.kalt-warm.org
www.architektur-kaernten.at

Vorbildprojekte in Osttirol erleben

Mutige und innovative Tourismusprojekte haben besondere Entstehungsgeschichten und nachhaltige Auswirkungen über das Gebaute hinaus. Im Rahmen der Ausstellung KALT UND WARM in Seeboden führte am 4. September 2013 eine eintägige Busexkursion zu ausgewählten Tourismusgemeinden und -betrieben nach Osttirol. Am Programm standen die Ortszentren der Berggemeinden Kals am Großglockner und Hopfgarten in Defereggen, die beide mit dem LandLuft Baukulturgemeinde-Preis ausgezeichnet sind. Außerdem besuchten die interessierten TeilnehmerInnen das Gradonna Mountain Resort bei Kals und das Hotel Gasthof Hinteregger in Matrei. Allesamt weisen innovative, baukulturell und touristisch interessante Ausrichtungen auf. Exkursionsleitung: Gordana Brandner-Gruber Eine Kooperation von KALT UND WARM mit dem Tourismusverband Seeboden und LandLuft mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, der Gemeinde Seeboden sowie dem Tourismusverein und dem Regionalverband Nockberge www.kalt-warm.org

Baukultur trifft Tourismus

Die Baukultur-Tourismus-Initiative KALT UND WARM KALT UND WARM ist eine von Kärnten ausgehende Initiative, die sich 2013 als Verein konstituiert hat, und von starke Orte mitgegründet wurde. Ziel ist das öffentliche Bewusstsein für Baukultur in den Seen- und Thermenregionen im Alpen-Adria-Raum zu stärken und Vorbildprojekte ins Rampenlicht zu stellen sowie Tourimusverantwortliche mit Baukulturschaffenden zu vernetzen. KALT steht dabei für Seewasser, WARM für Thermalwasser. Vielfältige Veranstaltungen wie Symposien, Impulsvorträge, Workshops, Baukultur-Tourismus-Frühstücke oder Exkursionen brachten Fachleute aus den Bereichen Wirtschaft/Tourismus, Architektur, Freiraum-, Raumplanung und Politik sowie Baukulturinteressierte zusammen. Eine Ausstellung über Vorzeigeprojekte mit Publikation wanderte in verschiedene Orte in Seen- und Thermenregionen innerhalb des Alpen-Adria Raumes und machte Mut für zukünftige Baukultur. Das vierjährige Projekt fand mit Unterstützung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur Österreich (BMUKK), des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend, Abteilung Tourismus-Förderungen (BMWFJ) und der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Kärnten und Steiermark statt und wurde unter anderem in enger Kooperation mit dem Architektur Haus Kärnten durchgeführt. Kuratorinnen: Gordana Brandner-Gruber & Astrid Meyer-Hainisch Mehr Info unter www.kalt-warm.org

Ausstellung KALT UND WARM

Die Wanderausstellung KALT UND WARM zeigt eine Auswahl an Best-Practice-Projekten für Baukultur im Tourismus in ausgewählten Seen- und Thermenregionen in Österreich, Slowenien und Italien. Dabei werden rund 35 herausragende Tourismusbauten rund ums Wasser vorgestellt, darunter Hotels, Thermen, touristische Einrichtungen, Kulturbauten und öffentliche Plätze. KALT steht dabei für Regionen mit Seewasser, WARM für solche mit Thermalwasser.Neu errichtete Leitbetriebe mit architektonischem Anspruch werden ebenso präsentiert wie qualitätsvolle Umbauten bestehender größerer und kleinerer Betriebe. Die Gestaltung in sensiblen Uferzonen ist ebenso Thema wie der bauliche Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser. Die Ausstellung KALT UND WARM tourte von 2012 bis 2014 durch die Seen- und Thermenregionen im Alpen- Adria-Raum und wurde in Veranstaltungszentren, Architekturhäusern oder auch in Tourismusbrachen in Kärnten, aber auch Slowenien und Südtirol gezeigt, mehr Infos unter www.kalt-warm.org Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch. Sie bildet den Rahmen und ist Motivator für Gemeinde- und Tourismusverantwortliche, selbst gute Projekte erkennen und umsetzen zu wollen. Ziel ist es die besuchten Gemeinden auf den Wert der vorhandenen Qualitätsprojekte aufmerksam zu machen und zu ermutigen, Baukultur weiterhin umzusetzen. …

Grenzenloses Kulturerlebnis

Der Österreichische Baukulturreport 2011 nennt als eines von drei Schwerpunktthemen die thermische Sanierung unseres Gebäudebestandes aus ganzheitlicher Perspektive. Sanierung bedeutet eine grundsätzliche Neurausrichtung und geht weit über Fassadendämmung hinaus. Dies gilt besonders für kulturhistorisch und architektonisch interessante Gebäude, von denen die wertvollsten unter Denkmalschutz stehen. Noch vor der Veröffentlichung des Baukulturreports nahm sich das INTERREG-Projekt „Grenzenloses Kulturerlebnis“ (CULTH:EX CAR-GOR) Slowenien-Kärnten dieses wichtigen Themas der Gebäuderevitalisierung an. Als grenzüberschreitendes Programm INTERREG IV A zwischen Slowenien und Österreich angelegt, stand die Neu- und Umnutzung von „Baukulturellem Erbe“ dieser beiden Länder im Fokus der Auseinandersetzung. Langfristige Ziele im Projekt waren die Entwicklung von nachhaltigen Strategien zur Verbesserung der Beziehung der Eigentümer des Baukulturerbes zu ihrem eigenen Erbe und Eigentum sowie die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung und Nutzung des Kulturerbes im Allgemeinen. Die dafür realisierten Tätigkeiten umfassten ein breites Spektrum – angefangen von Trainingsprogrammen für Fachleute über Beratungsprogramme für Eigentümer, Aufbau eines Expertenpools und die Durchführung von Revitalisierungskonzepten bis zum Publizieren eines Benutzerhandbuchs. Projektträger: Amt der Kärntner Landesregierung – Abteilung 3 Landesentwicklung und Gemeinden, in Kooperation mit BSC Kranj, …