Impulsorte

Workshop „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“

Bei der Zwischenpräsentation des Integrationsleitbildes Kärnten unter dem Titel „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“ am 12. Mai 2016 im Architektur Haus Kärnten waren Fachleute für Raumordnung, Architektur und Integration geladen Feedback und Ideen einzubringen.

Vortragende Integrationsleitbild:

Nadine Ruthardt, Referat für Flüchtlingswesen und Integration der Kärntner Landesregierung

Marika Gruber, wissenschaftliche Begleiterin des Integrationsleitbildes, Studienbereich Wirtschaft & Management der Fachhochschule Kärnten.

Gäste:

Barbara Frediani-Gasser, Architektin & Vertreterin der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten
Marcel Leuschner, Flüchtlingskoordinator Diakonie Kärnten
Peter Nigst, Architekt & Studiengangsleiter FH Kärnten Fachbereich Architektur
Elias Molitschnig, Architekturschaffender, Gemeinderat Klagenfurt & wissenschaftlicher Mitarbeiter FH Kärnten, Fachbereich Architektur
Hartwig Wetschko, Kommunales Bauen, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten
Egon Jusner, Rechtliche Raumordnung, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten

Moderation: Florian Kerschbaumer, Zentrum für Friedensforschung und Friedenspolitik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Konzeption & Organisation: Gordana Brandner-Gruber

Vorschläge u.a.:

  • Wohnbauträger sollten Vorschläge erarbeiten, wie die Wohnquartiere mit alten und jungen, ansässigen und zugezogenen BewohnerInnen durchmischt werden könnten und Integration gefördert werde.
  • Eine Realisierung hätte dann Chancen, wenn die Wohngebäude gelungene, neue Typologien wie Hofhäuser entstehen würden und eine echte Alternative zu Einfamilienhäusern wären, wofür Mittel von Landesseite bereit gestellt werden.
  • Begegnungsräume sollten ab einer entsprechenden Dichte von den Wohnbauträgern mitfinanziert werden.
  • Außerdem wurde zur Diskussion gestellt, wie es durch leichte Adaptierungen zu interessanten neuen Wohnformen kommen könnte.
  • Ein Vorschlag war auch, dass 1 bis 2 Prozent der geförderten Wohnraumversorgung Pilotprojekte sein könnten, die neue Formen des leistbaren Wohnens testen.

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