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Spazier mit mir

Baukultur-Spaziergänge durch die Innenstadt von Klagenfurt. Die Stadt Klagenfurt feiert heuer ihr 500-jähriges Jubiläum. Das Architektur Haus Kärnten lud am Freitag, den 8. Juni 2018 im Rahmen der diesjährigen Architekturtage zu drei Spaziergängen, um ihre Baukultur näher zu erleben. Entwicklung, Organisation: Gordana Brandner-Gruber für das Architektur Haus Kärnten. Innenhöfe und Arkaden: Das südliche Flair erhielt die Klagenfurter Innenstadt von italienischen Baumeistern, die sich für
 die Renaissance-Gebäude und ihre Arkadenhöfe verantwortlich zeichnen. Viele wurden saniert und neuen Nutzungen zugeführt, von denen ausgewählte besucht werden. Architektur – Neues im Alten entdecken: In der Klagenfurter Altstadt finden sich auch vorbildlich geplante Neubauten, Umbauten oder Dachausbauten – von der klassischen Moderne bis zu zeitgenössischen Architektureingriffen.
 Entdecke spannendes Neues im Dialog zum Alten. Spielraum Stadt: Wo und wie haben Kinder früher gespielt? Wo bietet die Stadt heute freien Raum zum Spielen und Toben? Mit dem Verein ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN entdecken Kinder von 6 bis 12 Jahren die Freiräume der Stadt als Spielräume.      

Asylsuchende in die Ortsmitten!

Österreich würde ohne Zuwanderung schrumpfen. Die meisten Flüchtlinge zieht es nach einem positiven Asylbescheid in die größeren Städte, dorthin wo der Wohnraum aber knapp ist. Hingegen stehen immer mehr Gebäude in kleineren Siedlungsmitten leer, hier insbesondere in den Dorf- und Kleinstadtzentren. Die Potenzialanalyse „Asylsuchende in die Ortsmitten!“ beleuchtet die Möglichkeiten, wie Zuwanderung zur Aktivierung und Attraktivierung der österreichischen Orts- und Kleinstadtkerne beitragen kann. Sie wirft zuerst den Blick auf die Unterbringungspraxis in Flüchtlingsquartieren, die der Öffentlichkeit kaum zugänglich sind. Anhand einer Beleuchtung der Situation im Bundesland Kärnten werden Formen der Unterbringung und einige Beispiele vorgestellt. Der Hauptteil befasst sich mit Vorzeigebeispielen, die Wohnen und Begegnung in neuer Form ermöglichen. Es sind sozialräumlich innovative Projekte für das Zusammenleben und Neunutzen von Leerstand, die jedoch fast alle im urbanen Raum oder den Nachbarländern umgesetzt wurden. Doch lässt sich daraus für die Ortskerne der ländlichen Räume in Österreich lernen, die wieder zu urbaner Atmosphäre zurückfinden sollen. Letztendlich werden dafür notwendige räumliche Strategien für Länder und Gemeinden vorgestellt. Die Potenzialanalyse will motivieren und informieren, welche Räume ein friedvolles und …

Das etwas andere Hotel

„Stay open-minded“ war das Motto des Vortrags über magdas Hotel am Wiener Prater, Österreichs erstes Hotel der Caritas. Das soziale Unternehmen heißt Gäste und Flüchtlinge gleichermaßen willkommen und beschäftigt Personen aus 16 Nationen. Magdas Hotel steht für einen ungewöhnlichen Planungs- und Entwicklungsprozess, für prämiertes Upcycling-Design und für betrieblichen Erfolg. Der Vortrag und die anschließende Diskussion fanden am 25. Feber 2016 im Architektur Haus Kärnten statt, zu dem der Verein KALT UND WARM lud, der Baukultur in Seen- und Thermenregionen fördert und alternative Konzept aufzeigt.

Eine Kooperation des Vereins KALT UND WARM mit dem Architektur Haus Kärnten und starke Orte. Gordana Brandner-Gruber konzipierte und moderierte den Abend und schrieb die Dokumentation.

www.magdas-hotel.at
www.kalt-warm.org
www.architektur-kaernten.at