Monate: Juni 2017

Workshop „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“

Bei der Zwischenpräsentation des Integrationsleitbildes Kärnten unter dem Titel „Wohnen, Nachbarschaft und öffentlicher Raum“ am 12. Mai 2016 im Architektur Haus Kärnten waren Fachleute für Raumordnung, Architektur und Integration geladen Feedback und Ideen einzubringen. Vortragende Integrationsleitbild: Nadine Ruthardt, Referat für Flüchtlingswesen und Integration der Kärntner Landesregierung Marika Gruber, wissenschaftliche Begleiterin des Integrationsleitbildes, Studienbereich Wirtschaft & Management der Fachhochschule Kärnten. Gäste: Barbara Frediani-Gasser, Architektin & Vertreterin der Kammer der ZiviltechnikerInnen für Steiermark und Kärnten Marcel Leuschner, Flüchtlingskoordinator Diakonie Kärnten Peter Nigst, Architekt & Studiengangsleiter FH Kärnten Fachbereich Architektur Elias Molitschnig, Architekturschaffender, Gemeinderat Klagenfurt & wissenschaftlicher Mitarbeiter FH Kärnten, Fachbereich Architektur Hartwig Wetschko, Kommunales Bauen, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten Egon Jusner, Rechtliche Raumordnung, Gemeinden und Raumordnung, Landesregierung Kärnten Moderation: Florian Kerschbaumer, Zentrum für Friedensforschung und Friedenspolitik, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Konzeption & Organisation: Gordana Brandner-Gruber Vorschläge u.a.: Wohnbauträger sollten Vorschläge erarbeiten, wie die Wohnquartiere mit alten und jungen, ansässigen und zugezogenen BewohnerInnen durchmischt werden könnten und Integration gefördert werde. Eine Realisierung hätte dann Chancen, wenn die Wohngebäude gelungene, neue Typologien wie Hofhäuser entstehen würden und eine echte Alternative zu …

Asylsuchende in die Ortsmitten!

Österreich würde ohne Zuwanderung schrumpfen. Die meisten Flüchtlinge zieht es nach einem positiven Asylbescheid in die größeren Städte, dorthin wo der Wohnraum aber knapp ist. Hingegen stehen immer mehr Gebäude in kleineren Siedlungsmitten leer, hier insbesondere in den Dorf- und Kleinstadtzentren. Die Potenzialanalyse „Asylsuchende in die Ortsmitten!“ beleuchtet die Möglichkeiten, wie Zuwanderung zur Aktivierung und Attraktivierung der österreichischen Orts- und Kleinstadtkerne beitragen kann. Sie wirft zuerst den Blick auf die Unterbringungspraxis in Flüchtlingsquartieren, die der Öffentlichkeit kaum zugänglich sind. Anhand einer Beleuchtung der Situation im Bundesland Kärnten werden Formen der Unterbringung und einige Beispiele vorgestellt. Der Hauptteil befasst sich mit Vorzeigebeispielen, die Wohnen und Begegnung in neuer Form ermöglichen. Es sind sozialräumlich innovative Projekte für das Zusammenleben und Neunutzen von Leerstand, die jedoch fast alle im urbanen Raum oder den Nachbarländern umgesetzt wurden. Doch lässt sich daraus für die Ortskerne der ländlichen Räume in Österreich lernen, die wieder zu urbaner Atmosphäre zurückfinden sollen. Letztendlich werden dafür notwendige räumliche Strategien für Länder und Gemeinden vorgestellt. Die Potenzialanalyse will motivieren und informieren, welche Räume ein friedvolles und …